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Schimmel im Bad –
woher er kommt und was Sie tun können?

Schimmel im Bad ist nahe zum Alltagsproblem in vielen Haushalten geworden. Kein Wunder, schließlich bieten das feucht-warme Klima im Badezimmer und organische Stoffe wie Haare und Hautschuppen den idealen Nähr- und Wachstumsboden für die schädlichen Sporen.

Wir verraten Ihnen, wie Sie Schimmel im Badezimmer effektiv zu Leibe rücken und eine erneute Schimmelbildung vermeiden.

Schimmel im Badezimmer – nicht nur unansehlich, sondern auch schädlich


Schimmel setzt sich besonders gern in den Fliesenfugen oder an der Wand ab. Sie erkennen ihn leicht an den kleinen bis großen schwarzen Flecken. So genannte Stockflecken, also hellere Flecken, die entstehen, wenn die Feuchtigkeit nicht richtig entweichen kann, sind sozusagen Vorboten des Schimmels. Stockflecken und „richtiger“ Schimmel sehen nicht nur unansehlich aus, sondern können auch ein Risiko für Ihre Gesundheit darstellen. Das Einatmen der Schimmelsporen, die sich überall in der Luft verteilen, kann zu verschiedenen Problemen führen. Während gesunde Erwachsene in der Regel aber keine schwerwiegenden Probleme durch Schimmel in der Wohnung zu erwarten haben, sind die Sporen besonders für kleine Kinder, Allergiker oder Menschen mit einem geschwächten Immunsystem gefährlich. So oder so gilt: Rücken Sie dem Schimmel zu Leibe – am besten schon dann, wenn er gerade erst entsteht.

Schimmel entfernen – so wird Ihr Badezimmer schimmelfrei


Es gibt verschiedene Haus- und Reinigungsmittel, mit denen Sie den sichtbaren Schimmel wirksam entfernen können. Wir stellen Sie Ihnen jetzt vor. Beachten Sie aber bitte: sind bereits Silikonfugen angegriffen, sollten Sie einen Bad-Profi kontaktieren. Der Grund: der Schimmel frisst sich regelrecht durch das weiche Material, das dann in der Regel nicht mehr „gerettet“ werden kann, sondern erneuert werden muss. Handwerker verwenden dann häufig so genanntes Sanitärsilikon, das pilzabtötende Stoffe enthält.

Wasserstoffperoxid gegen Schimmel


Wer sich schon einmal die Haare blondiert hat, kennt Wasserstoffperoxid. Die chemische Lösung macht aber nicht nur die Haare blond, sondern hilft auch gegen Schimmel und Pilzsporen. Eine dreiprozentige Lösung reicht dabei völlig aus und kann nach ca. 30 Minuten Einwirkzeit einfach abgebürstet werden.

Chlorhaltige Reinigungsmittel gegen Schimmel


Etwas Vorsicht ist bei Reinigungsmitteln mit Chlor geboten. Chlor kann nicht nur die Atemwege und Augen reizen, sondern auch in Kombination mit anderen Putzmitteln heftig reagieren und giftiges Chlorgas entstehen lassen. Beachten Sie daher unbedingt die Anweisungen des Herstellers auf der Flasche und lüften Sie den Raum gut durch. Dafür zeigen chemische Schimmelentferner aber auch die beste Wirkung und machen sowohl den Sporen als auch den Flecken den Garaus.

Chlorfreie Schimmelreiniger


Schimmelentferner auf Basis von Benzalkoniumchlorid sind besser für die Umwelt und Gesundheit – aber leider auch weniger effektiv. Ohne kräftiges Schrubben ist die Reinigungsleistung oft nicht ausreichend.

Schimmel im Bad vermeiden - so geht es


Um der Schimmelbildung im Bad künftig effektiv vorzubeugen, beachten Sie einfach folgende Tipps:
  • Richtig Heizen:
    sparen Sie nicht am falschen Ende, sondern achten Sie auf eine konstante Raumtemperatur von ca. 22 Grad. Wichtig: die Wände dürfen nicht zu stark auskühlen.

  • Richtig Lüften:
    nach dem Duschen oder Baden lieber fünf Minuten Stoßlüften, als stundenlang das Fenster auf Kipp lassen. Alternativ: Kippen Sie das Fenster schon während des Duschens und schließen Sie es kurze Zeit später. Bei Badezimmern ohne Fenster hilft ein Luftentfeuchter bzw. eine Abzugsanlage. Lassen Sie sich im Fachhandel beraten oder sprechen Sie mit Ihrem Vermieter - auch er sollte ein Interesse daran haben, dass sich kein Schimmel bildet.

  • Richtig Reinigen:
    wie eingangs schon beschrieben dienen Haare, Seifenreste und Hautschuppen den Sporen als Nahrung. Reinigen Sie daher Ihre Fliesen und auch die Fugen regelmäßig und wischen Sie anschließend gut trocken.